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Museumsglas mit UV-Schutz auf Internetseiten

Logisch, man muss die Vorzüge eines Produkts auf seinen Internetseiten herausstellen und der UV-Schutz von Museumsglas ist tatsächlich eine seiner positiven Eigenschaften. Dies geschieht aber oftmals in einer Art und Weise, die unbedarfte Menschen dazu verleiten könnte, Grafiken & Fotos dem direkten Sonnenlicht auszusetzen.

Der UV-Schutz von Museumsglasist keineswegs so hoch, wie es die Zahlen vermuten lassen. So hört sich ein 75 %-tiger UV-Schutz für die meisten Menschen sehr groß an, bedeutet aber bei näherer Betrachtung lediglich, das ein irreparabler Schaden, der bei Glas ohne UV-Schutz nach 1 Jahr eingetreten wäre, nun in 4 Jahren eintritt.

Und noch eine interessante Rechnung. Lassen Sir uns annehmen, wir hätten ein empfindliches Original das bei Glas ohne UV-Schutz bei direkter Sonneneinstrahlung nach 10 Tagen irreparabel geschädigt wäre. Bei der Verwendung von Glas mit 99 % UV-Schutz wäre dies dann nach 990 Tagen - also in weniger als 3 Jahren - der Fall.

Als erstes ist also zu fragen, welche Anfälligkeit das Material und/oder die Farbe gegenüber UV-Einstrahlung hat. Das kann sehr unterschiedlich sein und die Zeitdauer bis zur irreparablen Schädigung kann bei empfindlichen Papieren und Farben sehr kurz sein. Legt man diese zugrunde kann ein 99 %-tiger UV-Schutz arg wenig sein und es bleibt nur die Empfehlung, eine derartige Arbeit im Dunkel der Archivbox aufzubewahren.

Überhaupt gibt es durchaus ernst zu nehmende Menschen, die behaupten Grafiken & Fotos gehören nicht an die Wand sondern immer in die Archivbox oder den Grafikschrank. Nun, vielfach will man aber auch wertvolle Grafiken und Fotos zeigen. Der UV-Schutz beginnt dann bei der Wahl des richtigen Ortes - also mit wenig UV-Einstrahlung  - und wird dann um Museumsglas mit UV-Schutz sehr sinnvoll ergänzt.

 

Tags: Museumsglas, UV-Schutz, Glas, Branchenkritik

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